Deutsche Geschichten

Journalseite, August 2011
Der Bau der Berliner Mauer, am 13. August 1961, markiert den tiefsten Einschnitt in der Geschichte der DDR.



Infolge der imperialistischen Politik Kaiser Wilhelms beginnt der erste Weltkrieg am Abend des 1. August 1914 mit der deutschen Kriegserklärung an Russland. Er beendete die Vor-machtstellung Europas, die Au- torität der monarchischen Re-gierungsform und das bürger- liche Zeitalter.

Video
Die Mauer und ihre Folgen
Am Morgen des 13. August 1961 beginnt die SED-Führung mit dem Bau einer Mauer, die ihren Sektor gegenüber dem Westen hermetische abriegelt.


Video
Zeitzeugenbericht:
Die Grenze zwischen
Ost und West

Das die BRD und die DDR nicht einfach zwei deutsche Staaten waren, sondern vielmehr die "Grenzen zwischen zwei Weltsys-temen darstellten", weiß Rolf Beyer zu berichten.


Video
Mauerbau in Berlin 1961: Legitimations-
versuche der DDR!

Mit teils grotesken Ver- gleichen und Darstellungen versucht dieser DDR-Unterrichtsfilm den Mauer- bau anhand der Geschichte zu legitimieren.


Abgrenzung nach Westen

Die mit dem Mauerbau zementierte Absperrung der DDR nach Westen stand im Widerspruch zur gesamtdeutschen Rhetorik der DDR-Verfassung und der SED-Propaganda. Diesen Widerspruch aufzulösen, war Aufgabe des "nationalen Dokuments", das der Nationalrat der Nationalen Front (Zusammenschluss aller poli- tischen Parteien und Massenorganisationen der DDR unter Führ- rung der SED) am 25. März 1962 unter dem Titel "Die geschicht- liche Aufgabe der DDR und die Zukunft Deutschlands" veröffent- lichte. Walter Ulbricht erklärte dazu, dass die "deutsche Nation heute in zwei Staaten gespalten ist, die sich auf dem Boden Deutschlands feindlich gegenüberstehen".


Burgfrieden

Der Ausbruch des seit langem erwarteten Krieges zwischen den beiden Bündnissystemen, den Mittelmächten Deutschland und Österreich-Ungarn auf der einen, den Ententemächten Frankreich, Russland und Großbritannien auf der anderen Seite, wurde von der Bevölkerung in allen beteiligten Ländern wie eine Befreiung von einem langen, unerträglichen Druck empfunden und mit einer Begeisterung aufgenommen, für die uns heute jedes Verständnis fehlt. Der deutschen Reichsleitung gelang es, ihre Bevölkerung davon zu überzeugen, dass der Krieg dem deutschen Volk von seinen Gegnern aufgezwungen worden war. In nationaler Auf- bruchstimmung strömten jetzt die Kriegsfreiwilligen zu den An- nahmestellen der Regimenter, um ihren Beitrag für die Verteidi- gung der Heimat zu leisten.

Veranstaltungshinweise:


Gedenkstätte Berliner Mauer
Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung, gelegen im Zentrum der Hauptstadt. Am historischen Ort in der Bernauer Straße erstreckt sie sich auf 1,4 km Länge über den ehemaligen Grenzstreifen. Auf dem Areal der Gedenkstätte befindet sich das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist und einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zum Ende der 1980er Jahre vermittelt.
"Chronik der Mauer"
Multimediales Portal zur Geschichte der Mauer von ihrer Errichtung im Jahr 1961 bis zu ihrem Fall 1989 mit einer Vielzahl an Filmausschnitten, Fotografien, Originaltönen, Zeitzeugen-Interviews, Zeitungsausschnitten etc.


Video
Mobilmachung
Der Krieg brach aus, weil auf fast allen Seiten eine fata- listische Bereitschaft zum Waffengang bestand. Man hatte gerüstet und Eventual- bündnisse geschlossen - nun sollte sich ihr Wert zeigen.


Audio
Weltkrieg/Mobilmachung
"Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche." Mit diesem Satz verkündet Kaiser Wilhelm II 1914 dem deutschen Reichs- tag den Burgfrieden und damit sein Einverständnis zum Krieg.


Foto
Stellungskrieg
Bilder vom 1. Weltkrieg


Foto
Mauerbau

 
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