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Journalseite September
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Konrad Adenauer
1945
Mai: Wiedereinsetzung als Oberbürgermeister von Köln durch die amerikanische Militärregierung.
2. September: Gründungs- und Vorstandsmitglied der "Christlichen-Demokratischen Partei" (CDP) im Rheinland.
Oktober: Absetzung als Oberbürgermeister von Köln durch die britischen Militärbehörden "wegen Unfähigkeit".


1946
22. Januar: Adenauer wird in Herford zum 1. Vorsitzenden der neugegründeten CDU in der britischen Besatzungszone gewählt.
März: Mitglied des Zonenbeirats für die britische Besatzungszone und Mitglied des Provinzialrats der Nordrheinprovinz.
17. Juli: Nach Gründung des Landes Nordrhein-Westfalen wird Adenauer Fraktionsvorsitzender der CDU im ersten Landtag.


1947
5./6. Februar: Auf der Tagung der Arbeitsgemeinschaft von CDU und CSU in Königstein/Taunus weist Adenauer den vom Berliner CDU-Vorsitzenden Jakob Kaiser erhobenen Führungsanspruch zurück.


1948
3. März: Tod seiner zweiten Ehefrau Gussie.
1. September: Wahl zum Präsidenten des Parlamentarischen Rates in Bonn.


1949
14. August: Per Direktmandat wird Adenauer Mitglied des 1. Deutschen Bundestages. Er behält sein Mandat bis 1966.
15. September: Wahl zum 1. Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland mit nur einer Stimme Mehrheit.
22. November: Gemeinsam mit den Alliierten Hohen Kommissaren unterzeichnet Adenauer das Petersberger Abkommen, das wesentliche Erleichterungen in der Währungs- und Demontagefrage sowie die Berechtigung enthält, konsularische Beziehungen zu westlichen Staaten aufzunehmen und internationalen Organisationen beizutreten.
3. Dezember: Adenauer spricht sich in einem Interview mit dem "Cleveland Plain Dealer" für einen westdeutschen Verteidigungsbeitrag aus.


1950
13./15. Januar: Der französische Außenminister Schuman trifft sich in Bonn mit Bundeskanzler Adenauer.
20./22. Oktober: Auf dem 1. Bundesparteitag der CDU in Goslar wird Adenauer zum Bundesvorsitzenden gewählt. Bis 1966 wird er immer wieder in diesem Amt bestätigt.


1951
15. März: Adenauer übernimmt zusätzlich das neugeschaffene Amt des Außenministers. Schwerpunkt seiner Politik liegt auf einer Westintegration der Bundesrepublik.
18. April: Erster Besuch Bundeskanzler Adenauers in Paris zur Unterzeichnung des Vertrages über die Montanunion.
24. September: Beginn der Verhandlungen Adenauers mit den Alliierten Hohen Kommissaren über die Ablösung des Besatzungsstatuts. Parallel dazu wird in Paris über die Bildung einer Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) verhandelt.
3.-8. Dezember: Erster Besuch in Großbritannien.


1952
10. März: Auf die "Stalin-Note" der Sowjetregierung an die Westmächte zur deutschen Einheit reagiert Adenauer nicht.
26./27. Mai: Unterzeichnung des Deutschlandvertrags über die Beziehungen der Bundesrepublik zu den drei Westmächten in Bonn und des EVG-Vertrages in Paris.
10. September: Unterzeichnung des Luxemburger Abkommens, dem Wiedergutmachungsabkommen mit Israel.


1953
6.-17. April: Besuchsreise durch die USA.
6. September: Nach den 2. deutschen Bundestagswahlen wird Adenauer im Oktober erneut zum Bundeskanzler gewählt.
Oktober: Adenauers enger Vertrauter Hans Globke, der wegen seiner NS-Vergangenheit in die Schlagzeilen gerät, wird zum Staatssekretär und Chef des Bundeskanzleramtes ernannt.


1955
Mit Inkrafttreten der Pariser Verträge erreicht Adenauer die endgültige Souveränität der Bundesrepublik. Er gibt das Auswärtige Amt an Heinrich von Brentano ab.
9.-13. September: Moskaureise: Herstellung offizieller diplomatischer Beziehungen mit der Sowjetunion. In der Folge können zahlreiche deutschen Kriegsgefangene aus der UdSSR heimkehren.
22. September: Verkündung der Hallstein-Doktrin zur diplomatischen Isolierung der DDR.

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