Im Oktober 1929 stirbt Gustav Stresemann. Zu seinen Ehren hält der Zug von Trauernden am Auswärtigen Amt, vor seinem ehemaligen Arbeitszimmer, um dem "Großen Staatsmann" die letzte Ehre zu erweisen. Hierzu ein Sprecherkommentar, der das Geschehen dokumentiert.

Reichskanzler Brüning spricht sich dafür aus, die "(...) selbstzerfleischenden politischen Kämpfe, die in der Geschichte so oft Leid über Deutschland gebracht haben (...)", in diesem Augenblick der Wirtschaftsnot ruhen zu lassen.

Der Führer der kommunistischen Reichstagsfraktion, Ernst Torgler, prangert die mit der faschistischen Entwicklung einhergehende militärische Abschottung des Reichstages an und warnt, rückblickend durchaus visionär, vor einer zukünftigen Radikalisierung allen politischen Lebens.

Die abgelaufene erste Amtszeit des Reichspräsidenten Hindenburg macht 1932 eine Reichspräsidentenwahl nötig. Um diese Wahl kommt es, wie zu allen möglichen anderen Fragen jener Zeit, im Reichstag zu turbulenten Auseinandersetzungen. Es sprechen Joseph Goebbels (1. Teil) und der Abgeordnete Ernst Lemmer (2. Teil).

Die abgelaufene erste Amtszeit des Reichspräsidenten Hindenburg macht 1932 eine Reichspräsidentenwahl nötig. Um diese Wahl kommt es, wie zu allen möglichen anderen Fragen jener Zeit, im Reichstag zu turbulenten Auseinandersetzungen. Es sprechen Joseph Goebbels (1. Teil) und der Abgeordnete Ernst Lemmer (2. Teil).

"Sie können uns unterdrücken, sie können uns meinetwegen töten. Kapitulieren werden wir nicht."