Die Auseinandersetzung zwischen den Mächten des Westens (NATO) und des Ostens (Warschauer Vertrag) wird allgemein als Kalter Krieg bezeichnet, welcher im Anschluss an den Zweiten Weltkrieg mit politischen, ideologischen, kulturellen, militärischen, wirtschaftlichen und psychologischen Mitteln geführt wurde und zur Entstehung einer bipolaren Welt führte. Geprägt wurde der Begriff (im engl. "cold war") von dem Journalisten und Pulitzer-Preis-Gewinner Herbert Bayard Swope. Dieser Wettkampf der Systeme auf technologischem, kulturellem und sportlichem Gebiet wurde maßgeblich dadurch vorangetrieben, die wissenschaftlich-technologische Überlegenheit des jeweils eigenen Systems zu demonstrieren. Heute selbstverständliche Technologien, wie Internet und Raumfahrt sind das mittlerweile auch zivil genutzte Resultat dieser Auseinandersetzungen.