Die Röhm-Affäre
Eine Vereinbarung zwischen Hitler und der Reichswehr sah vor, dass die Reichswehr Hitler nach Hindenburgs Tod als obersten Befehlshaber anerkenne, wenn er sich gegen die von Röhm geführte SA durchsetze. So wurde für den 30. Juni 1934 von Adolf Hitler der sog. "Röhm-Putsch" organisiert, in dessen Verlauf Röhm, 38 Angehörige der SA und SS, sowie einige Zivilisten ermordet wurden.

Albert Speer dazu in seinen Erinnerungen: "In einem der Zimmer sah ich eine große, vertrocknete Blutlache auf dem Boden. Dort war am 30. Juni Herbert von Bose, einer der Mitarbeiter Papens, erschossen worden. Ich sah weg und vermied von da an den Raum. Weiter berührte es mich nicht. (...)"

Quelle: 25fps-filmproduction: "Das Berliner Regierungsviertel, Teil 1: 1932 - 1938"