Grenzkontrollpunkt Marienborn-Helmstedt
Der Grenzkontrollpunkt Marienborn-Helmstedt wird am 1. Juli 1945 von den alliierten Siegermächten an Reichsautobahn und Eisenbahnlinie Berlin-Hannover eingerichtet. Im Jahre 1950 übernimmt die DDR das Kommando auf der Grenzübergangsstelle Marienborn.

Die von 1972 bis 1974 errichtete, neue Grenzübergangsstelle Marienborn, ist mit über 1000 Bediensteten die bedeutendste Grenzübergangsstelle an der innerdeutschen Grenze. Hier werden die Reisenden, ihre Fahrzeuge und transportierte Güter fast lückenlos kontrolliert. Ein weit in das Hinterland reichendes Überwachungssystem verhindert, im Zusammenspiel mit den eigentlichen Sperranlagen auf der GÜSt, jeden Fluchtversuch für DDR-Bürger.